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In meinen Texten untersuche ich, wie sich Forschung und neue Technologien auf unsere Gesellschaft auswirken (könnten).

Mir liegen verschiedenste Themen sehr am Herzen: Bio-Ethik, maschinelles Lernen, Risiko-und Nutzenabschätzung von neuen Technologien, Geistiges Eigentum (IP), ökologisches und sozialverträgliches Wirtschaften, Ernährung und Nachhaltigkeit.

„Der Auftraggeber des Wissenschaftsjournalisten ist nicht die Wissenschaft, sondern die Öffentlichkeit“, brachte mir ein Redakteur der Süddeutschen Zeitung bei. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen einiger ausgewählter Arbeitsproben.

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Medienbotschafter 2015 in China

2015 war ich Teilnehmer des „Medienbotschafter“ Programms der Robert Bosch Stiftung in China. Bei dem dreimonatigen Aufenthalt hat unsere Gruppe an der Tsinghua Universität Peking die chinesische Kultur, Politik, Wirtschaft kennengelernt, daneben konnten wir eigene Geschichten verwirklichen. Einen Monat lang habe ich beim investigativen Nachrichtenmagazin Caixin mitgearbeitet.

Einige Beiträge:

Fracking in China – „Der große Sprung nach unten“

Ein Besuch im effizientesten Kohlekraftwerk der Welt in Shanghai – „Zurück zur Kohle“

E-Mobilität in China – „Tesla fürs Volk“

Chinesische Heavy Metal Musiker – „Zu laut für China“. Die Reportage wurde mit dem Preis des Journalistennetzwerks Hostwriter ausgezeichnet.

DER SPIEGEL

Spiegel Satelliten„Würze für den Geist„: In Deutschland gibt es nicht nur Impfgegner, die gegen den medizinischen Fortschritt kämpfen. Eine Gruppe „Jodgegner“ wehrt sich auch gegen jodiertes Speisesalz. Dabei ist das etwa für werdende Mütter und Kleinkinder enorm wichtig. In den USA führte die Jodprophylaxe in den 1920ern sogar zu einem Anstieg des Intelligenzquotienten der Bevölkerung.

Ausgabe 40/2013: „Lizenz zum Spähen“. Mit Satellitenkameras beinahe live die Erde zu observieren – bislang war das Geheimdiensten vorbehalten. Mehrere Firmen liefern sich einen Wettlauf, hochauflösende Satellitenbilder auch an Privatleute und die Wirtschaft zu liefern, mit unklaren Auswirkungen für den Datenschutz.

Ausgabe 36/2013: „Von Heilung träumen“. 30 Jahre nach der Entdeckung des Aids-Virus keimt Hoffnung auf, dass sich die Infektion kurieren lässt. Auf Englisch hier nachzulesen: „AIDS Turning Point: ‚A Cure is possible'“

Süddeutsche Zeitung

  • Elektronische Zigaretten haben klassische Tabakentwöhnungsprodukte wie Nikotinpflaster und -tabletten längst überholt. Ist die Technik nun gut oder schädlich? Ein Überblick.
  • Autonomes Fahren könnte schon bald Realität werden. Doch viele rechtliche Fragen sind dabei völlig ungeklärt – zum Beispiel ob Maschinen für Unfälle haften können. Die Geschichte erschien in der SZ und online unter dem Titel „Strafrecht für Autos“.
  • „Goldener Schuss vom Staat“ – Wie die USA bei Hinrichtungen mit den Verurteilten experimentieren (SZ vom 25.07.2014, hier online)
  • Mit Pseudo-Diagnosen können Psychologen Menschen vorgaukeln, sie seien wach und ausgeruht. Wie das funktioniert, habe ich in der SZ vom 19.01.2014 aufgeschrieben. Online ist das Stück hier nachzulesen: „Eingebildeter Schlaf“
  • Alptraum für Tierschützer: Eine US-Firma hat ferngesteuerte Kakerlaken entwickelt (SZ vom 21.11.2013, hier online: „Die Cyborg-Schabe“)
  • An der Universität Stanford dürfen Schüler mit 3D-Druckern eigene Erfindungen bauen. Wissenschaftler lernen so, wie die Schüler lernen (SZ vom 26.06.2013, hier online: Kopfkissen mit Programmierung)
  • Augmented Reality, für Steve Mann ein alter Hut: Der Forscher von der Universität Toronto baut seit 30 Jahren Cyberbrillen („Zugewinn an Realität“, SZ vom 24.06.2013)
  • Überwachungskameras sollen mithilfe von Steuergeldern „intelligent“ werden und auffälliges Verhalten erkennen: „Muster und Maschinen“, 9.03.2013, Print und online: Wie Überwachung intelligent werden soll
  • Offene W-Lan-Netze bringen High-Speed-Zugang in strukturschwache Gegenden, sind wichtig im Notfall und erschweren Diktatoren die Kontrolle über das Internet. („Funk für die Welt“, 4.12.2012, nur Print)
  • Es gibt Menschen, die meinen, mit Smartphone-Apps und allerlei technischem Schnickschnack ihren Gesundheitszustand ablesen zu können. „Quantified Self“ nennt sich diese Bewegung. Ich traf ein paar von ihnen in München: Die Vermessung des Ichs (Link zur PDF)
  • Stromgewinnung aus Abwasser wird gerade in Israel erprobt: „Strom aus Dreck“ (Link zur PDF)
  • Text über Roboter-Reporter („Schreibmaschinen“, 21.06.2012, externer Link zum Artikel)

Es gibt mittlerweile Softwares, die eigenständig im Netz und aus Datenbanken Infos heraussuchen und damit Artikel schreiben können. Sie übernehmen in den USA bereits Aufgaben von Sport- und Finanzreportern. Welche Risiken und Chancen sich daraus ergeben, habe ich im Text „Schreibmaschinen“ für die SZ aufgeschrieben.

JPG des Artikels "Schreibmaschinen" aus der SZ, 21.06.2012

JPG des Artikels „Schreibmaschinen“ aus der SZ, 21.06.2012

  • Bericht über das EU-Projekt „Indect“ (1.12.2012)

Relativ aufwühlende Recherche zur Sicherheitsforschung. Die EU fördert mit dem Forschungsvorhaben „Indect“ sogenannte „intelligente Überwachungssysteme“, die automatisch unnatürliches Verhalten erkennen sollen. Hier geht es zum Artikel.

  • Schwerpunktthema „Mindesthaltbarkeitsdatum“ (1.10.2011, nur Print)

Lennart Pyritz und ich konzipierten gemeinsam eine Schwerpunktseite zum Thema Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Berichte fanden Echo in zahlreichen weiteren Medien, unter anderem bei Günther Jauch.

  • Ameisen bauen Klimaanlagen (28.09.2011, externer Link)
  • Energie auf der Flucht (21.09.2011, externer Link)
  • Die X-Box-Forscher (14.09.2011, externer Link)
  • Denkmalpflege auf dem Mond (Übersetzung aus „Science“, 2.09.2011, externer Link)
  • Feinde im Labor (20.08.2011, nur Print)

Wissenschaftler können durchaus zu rabiaten Mitteln greifen, wie ich bei der Recherche zum Text „Feinde im Labor“ lernte. Da werden schonmal Elefanten getötet und Dinosaurierknochen von Ausgrabungsstellen geklaut. Aber auch in vergleichsweise neuen Gebieten wie der Klimaforschung geht es naturgemäß ordentlich zur Sache. Leseprobe: Feinde im Labor

Magazin „Natur“

  • Interview mit dem ecuadorianischen Botschafter Jorge Jurado über die Yasuní-ITT-Initiative: „Unser Land geht einen anderen Weg“
  • Interview mit dem Thüringer Piraten Bernd Schneider über die Umweltpolitik der Piratenpartei (07/2012)
"Ein Internet des Stroms" - Pirat Bernd Schneider im Interview mit "Natur"

„Ein Internet des Stroms“ – Pirat Bernd Schneider im Interview mit „Natur“

  • Titelgeschichte „Experiment Schöpfung“ über Synthetische Biologie (Dezember 2010)

Kenia ist einfach ein traumhaftes Land. Im März 2011 konnte ich mit zwei befreundeten Journalistinnen, Anne Hinder und Caroline von Eichhorn, dorthin reisen und ein ganz besonderes Projekt besuchen: Zwei Sozialunternehmer aus Deutschland bringen Bioanbau und fairen Handel mit Macadamia-Nüssen in ein kleines afrikanisches Dorf. Die Reise prägt mich bis heute.


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